Futterbestandteile

- Erläuterungen der Fachbegriffe und Inhaltsstoffe

Bioland-Triticale
Kreuzung zwischen Weizen und Roggen (ohne Gentechnik!), gutes Futtergetreide, weniger anspruchsvoll als Weizen.

Bioland-Grascobs

Getrocknetes und gepresses Grünfutter. Im Gegensatz zur Konservierung als Heu oder Silage bleiben dabei die meisten Vitamine und sonstigen Vitalstoffe wie z.B. Karotin erhalten, was für die Gesundheit der Hühner und eine kräftige Dotterfarbe wichtig ist.

 
Bio-Sojabohnen
Kommen aus einem von Bioland kontrollierten Projekt aus der Poebene. Auf der Ostalb ist es nicht warm genug für den Sojaanbau und die wenigen in Deutschland produzierten Sojabohnen (z.B. aus dem Rheintal) werden für die Tofu-Herstellung verwendet. Beim Import werden alle Chargen auf gentechnische Veränderungen und Pestizide untersucht, so dass Belastungen weitgehend ausgeschlossen werden können. Sojabohnen liefern ein sehr wertvolles Eiweiß, das für Hühnerernährung sehr vorteilhaft ist.
 
Bio-Ölkuchen
von Soja, Sonnenblumenkernen, Lein und Sesam fallen bei der Produktion von Speiseöl an. Sie enthalten viel hochwertiges Eiweiss und können so den bisher verwendeten konventionellen Maiskleber ersetzen. Allerdings braucht man mehr davon, sie sind teurer und die Hühner legen etwas weniger Eier. All das macht die Eier etwa 1,5 Cent teurer. Wir meinen, das ist es wert; schließlich kann man mit solchen Eiern siche sein vor Verunreinigungen mit Gentechnik oder Pestiziden. Und man unterstützt zu 100% die Bio-Landwirtschaft.
 
Bioland-Möhren
Die Futtermöhren von einem Bioland-Kollegen sorgen für Beschäftigung, liefern Vitamine und Karotin und sorgen damit auch für eine gute Dotterfarbe. Sie wirken auch vorbeugend gegen Verwurmung.